Schlepperbande an der Möhne gesichtet!

Am 08.07.2017 wurde an der Möhne eine internationale Schlepperband gesichtet. Von Mitgliedern der Kirche veranlasst, mussten jugendliche Flüchtlingen aus Afrika ein schweres Boot zu Wasser lassen.

Das Ganze war allerdings mit großem Gelächter und viel Spaß verbunden. Unter Begleitung der zuständigen Sozialarbeiterin fuhren mehrere jugendliche Flüchtlinge, die Deutschland ohne Begleitung von Erwachsenen erreicht haben, zur Möhne, um hier einen tollen Badetag am und im Wasser zu erleben. Unter dem Kommando des erfahrenden Skippers Dr. Frey lernten die Jugendlichen das Überqueren eines Gewässers unter Segel kennen. Obwohl sie inzwischen die deutsche Sprache schon recht gut gelernt haben, sagten ihnen natürlich die Begriffe „Steuerbord und Backbord“, „Luv und Lee“ herzlich wenig. Während das Segeln „vor dem Wind“ noch recht einfach wirkte, schien der Rückweg „am Wind“ etwas seltsam. Warum wird der Steg nicht direkt angesteuert? Warum solche Umwege?

Anschließend übten sich die Jugendlichen im Rudern und im Stehendpaddeln. Das dabei fast alle einmal „über Bord“ gingen, war natürlich eingeplant.

Nach einem gelungenen Tag bei schönsten Wetter fuhr die Bande zum Abend wieder hin nach Hause. Nach so viel Aufregung war es nicht verwunderlich, dass zwei während der Heimfahrt einschliefen.