Am 08.07.2017 wurde an der Möhne eine internationale Schlepperband gesichtet. Von Mitgliedern der Kirche veranlasst, mussten jugendliche Flüchtlingen aus Afrika ein schweres Boot zu Wasser lassen. Das Ganze war allerdings mit großem Gelächter und viel Spaß verbunden. Unter Begleitung der zuständigen Sozialarbeiterin fuhren mehrere jugendliche Flüchtlinge, die Deutschland ohne Begleitung von Erwachsenen erreicht haben, zur Möhne, um hier einen tollen Badetag am und im Wasser zu erleben. Unter dem Kommando des erfahrenden Skippers Dr. Frey lernten die Jugendlichen das Überqueren eines Gewässers unter Segeln kennen. Obwohl sie inzwischen die Deutsche Sprache schon recht gut gelernt haben, sagten ihnen natürlich die Begriffe „Steuerbord und Backbord“, „Luv und Lee“ herzlich wenig. Während das Segeln „vor dem Wind“ noch recht einfach wirkte, schien der Rückweg „am Wind“ etwas seltsam. Warum wird der Steg nicht direkt angesteuert? Warum solche Umwege?

Anschließend übten sich die Jugendlichen im Rudern und im Stehendpaddeln. Das dabei fast alle einmal „über Bord“ gingen, war natürlich eingeplant.

Nach einem gelungenen Tag bei schönsten Wetter fuhr die Bande zum Abend wieder hin nach Hause. Nach so viel Aufregung war es nicht verwunderlich, dass zwei während der Heimfahrt einschliefen.

Lobet IHN mit Posaunen (Ps 150)

Der Posaunenchor Westtünnen zu Gast im Harlingerland (Ostfriesland).

Lobet ihn mit Posaunen! - Dieser Spruch aus dem Psalm 150 hätte auch das Motto des Festgottesdienstes am 12. März in der St.-Dionysius-Kirche zu Asel im Harlingerland sein können. Nach über 30 Jahren als Posaunenchorleiter wurde Heino Gerdes verabschiedet und zu diesem Anlass kamen Musiker aus der ganzen Land zusammen. Auch der, seit vielen Jahren befreundete Posaunenchor aus Westtünnen war gerne der Einladung gefolgt.

Die 7.000 Posaunenchöre der Evangelischen Kirchengemeinden mit ihren 100.000 Musikerinnen und Musiker leisten eine musikalisch breitschichtige, generationsübergreifende Bildungsarbeit und werden in vielen Fällen überaus erfolgreich von Laien geleitet. Und auch die evangelisch-lutherische St.-Dionysius-Kirche in Asel, einem Ortsteil von Wittmund in Ostfriesland, mit ihren etwas 350 Gemeindemitgliedern, hat einen eigenen Posaunenchor, der weit über seine Gemeindegrenzen bekannt ist. Ganz maßgeblich Anteil an diesem Erfolg hat der Posaunenchorleiter Heino Gerdes. Aber nach drei Jahrzehnten Leitungsarbeit verkündete er im letzten Jahr, dass es an der Zeit sei, die Leitung in jüngere Hände zu geben.  

Zu seinem Abschied lud er Musiker und befreundete Posaunenchöre ein, zu denen auch der Posaunenchor in Westtünnen gehört. Und so übten die Musiker unserer Gemeinde, unter der Leitung von Jörg Duddek, ab Januar die Stücke ein, die dann gemeinsam gespielt werden sollten.

Bereits die Probe am Samstagabend war bemerkenswert. Fast 50 Musiker aus dem ganzen Land trafen sich erstmalige in dieser ungewöhnlichen Kirche, die um 1200 aus riesigen Granitblöcken auf einer Warft gebaut worden war.

Und als dann am Sonntag der Gottesdienst mit der Fanfare des Posaunentages 2016 in Dresden begann, waren alle Gottesdienstteilnehmer tief berührt. Aber auch für unsere Musiker war es ein großartiges Erlebnis, mit so vielen anderen zusammen „vor vollem Haus“ zu spielen. Dieses „Konzert“ war ein musikalischer Höhepunkt des Jahres, an den man noch lange zurückdenken wird.

von Rainer Sievers

Spendenkonten

Unsere Spendenkonten finden Sie hier ...

Kirche in der Corona-Zeit

Gottesdienste und Andachten für unsere Gemeinde in der Corona-Zeit (finden Sie hier ...)

 

Das Gemeindebüro ist vorerst bis zum 20. April für den Publikumsverkehr geschlossen. Telefonisch und per Email sind wir weiterhin für Sie erreichbar.

Durch den Erlasse der Landesregierung und der kommunalen Verordnungen sind alle öffentlichen Veranstaltungen zu untersagen. Dazu gehören auch alle Gottesdienstveranstaltungen.

https://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/corona/

Abendgebet

Das Abendgebet (EG 900), gesprochen von Pfarrer Klaus-Martin Pothmann.

Der Mond ist aufgegangen

Der Mond ist aufgegangen,
Die goldnen Sternlein prangen
Am Himmel hell und klar;
Der Wald steht schwarz und schweiget,
Und aus den Wiesen steiget
Der weiße Nebel wunderbar.

Wie ist die Welt so stille,
Und in der Dämmrung Hülle
So traulich und so hold!
Als eine stille Kammer,
Wo ihr des Tages Jammer
Verschlafen und vergessen sollt.

Seht ihr den Mond dort stehen?
Er ist nur halb zu sehen,
Und ist doch rund und schön!
So sind wohl manche Sachen,
Die wir getrost belachen,
Weil unsre Augen sie nicht sehn.

Wir stolze Menschenkinder
Sind eitel arme Sünder
Und wissen gar nicht viel;
Wir spinnen Luftgespinste
Und suchen viele Künste
Und kommen weiter von dem Ziel.

Gott, lass uns dein Heil schauen,
Auf nichts Vergänglichs trauen,
Nicht Eitelkeit uns freun!
Laß uns einfältig werden
Und vor dir hier auf Erden
Wie Kinder fromm und fröhlich sein!

Wollst endlich sonder Grämen
Aus dieser Welt uns nehmen
Durch einen sanften Tod!
Und, wenn du uns genommen,
Laß uns in Himmel kommen,
Du unser Herr und unser Gott!

So legt euch denn, ihr Brüder,
In Gottes Namen nieder;
Kalt ist der Abendhauch.
Verschon uns, Gott! mit Strafen,
Und lass uns ruhig schlafen!
Und unsern kranken Nachbar auch!

Witz der Woche

Im Himmel gibt es zwei Eingänge.

Vor dem einen Eingang – dort müssen die Männer hinein, die immer getan haben, was ihre Frau ihnen gesagt hat – steht eine lange Schlange.

Und die andere Tür – dort dürfen die Männer hinein, die nicht das gemacht haben, was ihre Frauen gesagt haben – ist schon ganz rostig.

Als Petrus eines Morgens aus dem Fenster schaut, sieht er doch tatsächlich einen Mann vor der verlassenen Tür stehen.

»Hör mal«, ruft ihm Petrus zu, »Du willst mir doch nicht weismachen, dass du der einzige Mann bist, der nicht gemacht hat, was seine Frau sagt. Stell dich mal schön drüben an der Schlange an!«

»Aber meine Frau hat gesagt, ich soll mich hier anstellen.«