Kirchenchor unter neuer Leitung

Dass ich in der Marker Kirchengemeinde gelandet bin und dort nun die Leitung des Kirchenchores übernehme, ist kein Zufall: Das WBKO (Westfälische Barock-Kammerorchester), das ich zusammen mit Dominika Lenz leite, fand vor einigen Jahren, als unser damaliger Probenraum geschlossen wurde, freundliche Aufnahme im Bodelschwingh-Haus. Später wurden wir als Gemeindegruppe in die Marker Kirchengemeinde integriert. Seitdem musizieren wir regelmäßig – auch zusammen mit dem Kirchenchor – in Gottesdiensten und Konzerten.

Meine musikalische Ausbildung erhielt ich in der Musikschule (Blockflöte, Klavier, Theorie, Violoncello) und in einer zweijährigen nebenberuflichen Ausbildung für Kirchenmusiker/innen (Orgel, Chorleitung, Stimmbildung, pp.) bei Rolf Schönstedt und Martin Weimann, die ich wenige Wochen nach dem Abitur mit der C-Prüfung abschloss. Seitdem bin ich (mittlerweile seit Jahrzehnten) als Organistin und Chorleiterin im Einsatz.

Mit der Übernahme des Kirchenchores freue ich mich nun auf die Möglichkeit, der Gemeinde mit Text und Musik die „frohe Botschaft“ durch den Chor weiterzugeben. Dabei möchten wir insbesondere in den Gottesdiensten zur Ehre Gottes und zur Freude der Menschen (Sänger/innen wie Zuhörer/innen) musizieren.

Wenn Sie Freude haben, uns im Kirchenchor oder im WBKO bei dieser Aufgabe zu unterstützen, kommen sie gerne zu unseren Proben.

Heike Niebuhr

CD-Projekt Goldfischteich

CD-Cover: Dusan Jovanovic

An einem besonderen Kinderlieder-Projekt haben Mitglieder unserer Gemeinde im letzten Jahr mitgewirkt. „Goldfischteich“ lautet der Titel der CD, die nun Anfang März erschien. In insgesamt zehn Liedern kommen Tiere zu Wort, die zu verschiedenen Tageszeiten an einem Goldfischteich auftauchen. Zu Beginn erhebt der Amselkönig seinen Anspruch auf das Gartenreich. Auf ihn folgt die Katze, die um die letzte Maus trauert, der sie das Leben aushauchte. Den glücklichen Hund bringt nichts aus der Ruhe, nur wenn mal der Katze deucht, dass sie an seinem Gartenteich willkommen ist zu jeder Zeit, dann ist er zur Jagd bereit.

Dagegen verfolgen die Tiere der Nacht andere Pläne. Die Maus tanzt für´s Leben gern Tango, während die Fledermaus, eine kaltblütige Jägerin, Schatten an den Abendhimmel wirft. Die Welt der Insekten wird von den Ameisen in einem klavierbegleiteten Männerchormarsch und vom Schmetterling in Form eines Melodrams (Klavier und Sprecher) vertreten. Der rockige Regenwurm bildet den Schlussakkord. Er ist ein unverzichtbarer Helfer im Garten. Nachdem er sich stundenlang mit dem Kopf durch die Erde gearbeitet hat, wird er der Amsel zur königlichen Speise. Der Liederkreis schließt sich. Die Natur nimmt ihren Lauf. 

Gekonnt moderiert wird das illustre Geschehen aus Liedern unterschiedlicher Musikrichtungen von Pfr. i. R. Alfred Grote. Für das atemberaubend schöne Titelbild, auf dem alle Tiere zu sehen sind, konnte der Hammer Kunstmaler Dusan Jovanovic gewonnen werden. Mitgewirkt haben außerdem Siegbert Bauermann, Dr. Oliver Christ, Kirsten, Matthias und Robin Durben, Diana Babette Freitag, Lilian Jung, Burkhard Kesch, Thorsten Krudewig, Kim Küpper, Takako Oishi, Klara Pohl, Elsa und Pfr. Klaus-Martin Pothmann, Katharina Rosenkranz, KS Reinhard Schulze und Tonmeister Sascha Walendy vom Studio Arise. Die Texte und Melodien stammen aus der Feder von Kirchenmusiker Heiko Held. 

Die CD kann für 12 Euro zzgl. Versandkosten bei Heiko Held bestellt werden (T.: 02527/918643; M.: freitagdb@t-online.de). Zudem kann sie bei Amazon bestellt und in der Stadtbücherei Hamm entliehen werden. Zu hören ist sie ebenso über die bekannten Musikstreamingdienste. 



Künstler: Francisco da Silva Romão

Cäcilia von Rom (* um 200 n. Chr. in Rom; † um 230 ebenda) ist eine christliche Märtyrin der frühen Kirche. Sie ist die Patronin der Kirchenmusik. Ihre Attribute sind die Orgel oder die Geige, das Schwert (als Attribut des Martyriums) und die Rose.

Spendenkonten

Unsere Spendenkonten finden Sie hier ...

Kirche in der Corona-Zeit

Gottesdienste und Andachten für unsere Gemeinde in der Corona-Zeit (finden Sie hier ...)

 

Das Gemeindebüro ist vorerst bis zum 20. April für den Publikumsverkehr geschlossen. Telefonisch und per Email sind wir weiterhin für Sie erreichbar.

Durch den Erlasse der Landesregierung und der kommunalen Verordnungen sind alle öffentlichen Veranstaltungen zu untersagen. Dazu gehören auch alle Gottesdienstveranstaltungen.

https://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/corona/

Abendgebet

Das Abendgebet (EG 900), gesprochen von Pfarrer Klaus-Martin Pothmann.

Der Mond ist aufgegangen

Der Mond ist aufgegangen,
Die goldnen Sternlein prangen
Am Himmel hell und klar;
Der Wald steht schwarz und schweiget,
Und aus den Wiesen steiget
Der weiße Nebel wunderbar.

Wie ist die Welt so stille,
Und in der Dämmrung Hülle
So traulich und so hold!
Als eine stille Kammer,
Wo ihr des Tages Jammer
Verschlafen und vergessen sollt.

Seht ihr den Mond dort stehen?
Er ist nur halb zu sehen,
Und ist doch rund und schön!
So sind wohl manche Sachen,
Die wir getrost belachen,
Weil unsre Augen sie nicht sehn.

Wir stolze Menschenkinder
Sind eitel arme Sünder
Und wissen gar nicht viel;
Wir spinnen Luftgespinste
Und suchen viele Künste
Und kommen weiter von dem Ziel.

Gott, lass uns dein Heil schauen,
Auf nichts Vergänglichs trauen,
Nicht Eitelkeit uns freun!
Laß uns einfältig werden
Und vor dir hier auf Erden
Wie Kinder fromm und fröhlich sein!

Wollst endlich sonder Grämen
Aus dieser Welt uns nehmen
Durch einen sanften Tod!
Und, wenn du uns genommen,
Laß uns in Himmel kommen,
Du unser Herr und unser Gott!

So legt euch denn, ihr Brüder,
In Gottes Namen nieder;
Kalt ist der Abendhauch.
Verschon uns, Gott! mit Strafen,
Und lass uns ruhig schlafen!
Und unsern kranken Nachbar auch!

Witz der Woche

Im Himmel gibt es zwei Eingänge.

Vor dem einen Eingang – dort müssen die Männer hinein, die immer getan haben, was ihre Frau ihnen gesagt hat – steht eine lange Schlange.

Und die andere Tür – dort dürfen die Männer hinein, die nicht das gemacht haben, was ihre Frauen gesagt haben – ist schon ganz rostig.

Als Petrus eines Morgens aus dem Fenster schaut, sieht er doch tatsächlich einen Mann vor der verlassenen Tür stehen.

»Hör mal«, ruft ihm Petrus zu, »Du willst mir doch nicht weismachen, dass du der einzige Mann bist, der nicht gemacht hat, was seine Frau sagt. Stell dich mal schön drüben an der Schlange an!«

»Aber meine Frau hat gesagt, ich soll mich hier anstellen.«