Der Posaunenchor bildet aus

Der Posaunenchor Westtünnen probt dienstags in der Stephanuskirche. Die Anfänger treffen sich bereits um 18 Uhr, um 18.45 Uhr beginnt die Hauptprobe des Chores.   
Wer sich für ein Blechblasinstrument interessiert oder schon eines spielt, ist herzlich eingeladen, bei einer Probe vorbeizuschauen. Ansprechpartner für die Ausbildung des musikalischen Nachwuchses ist Chorleiter Henning Voss (Telefon: 0151/54783831; Mail: henning-voss@web.de).


Der Posaunenchor der Stephanuskirche gestaltet einmal pro Monat einen Gottesdienst. Weitere Einsätze erfolgen jeweils nach Absprache.

Henning Voss stellt sich vor

Als neuer Leiter des Posaunenchores Westtünnen möchte ich mich bei Ihnen vorstellen. Mein Name ist Henning Voss, ich bin 40 Jahre jung und wohne mit meiner Familie in der Regerstraße. Gebürtig komme ich aus dem Hammer Westen, wo ich bei Rüdiger Klatt in der Schulzeit das Posaunenspiel erlernte. Ich war langjähriges Mitglied im Posaunenchor Wiescherhöfen an der Friedens-/Thomaskirche.

Durch die Kinder bin ich wieder aktiv zum Posaunenspielen hier in Westtünnen gekommen und musiziere seit 5 Jahren im Posaunenchor Westtünnen. Dabei ist mir der Posaunenchor Westtünnen sehr ans Herz gewachsen und es war keine große Überlegung, die Arbeit von Jörg Duddek fortzusetzen. Mir ist es ein wichtiges Anliegen, dass der Posaunenchor Westtünnen bestehen bleibt und seine erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Kirchen- und Dorfgemeinde fortgesetzt wird.

Daher freuen wir uns sehr, wenn wir neue Mitglieder in unserem Kreis begrüßen dürfen. Unsere Proben beginnen dienstags um 18.30 Uhr in der Stephanuskirche.

Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit

Ihr Henning Voss

40 Jahre Chorleiter: Jörg Duddek geht in den Ruhestand

Es gibt zurzeit ca. 7.000 Posaunenchöre mit über 100.000 Bläserinnen und Bläser, die regelmäßig Gottesdienste musikalisch begleiten und somit eine tragende Säule der kirchlichen Arbeit sind. Und der Leiter eines solchen Chores hat weitaus mehr zu tun, als mit seiner »Mannschaft« ein paar Stücke einzuüben und am Sonntag den Chor zu dirigieren. Woche für Woche opfert er seine Freizeit, ist praktisch für sämtliche Organisationsfragen zuständig, muss sich mit Pfarrern abstimmen und immer wieder seine ehrenamtlichen Mitglieder motivieren, neue Mitglieder suchen, finden und ausbilden. Posaunenchorleiter zu sein ist mehr als nur ein Amt.

Bereits drei Jahre nach der Abspaltung der Kirchengemeinde Westtünnen gründete Jörg Duddek im Jahre 1978 den Posaunenchor Westtünnen, den er seitdem ununterbrochen über 40 Jahre geleitet hat. Am 3. Juni 2018 gab er den Dirigentenstab an seinen Nachfolger Hennig Voß ab.

Ein so langer Zeitraum von 1978 bis 2018 ist nur schwer zu fassen. Alte Leute haben das Gefühl, das war doch erst vor Kurzem, wohingegen junge Menschen dabei eher an eine halbe Ewigkeit denken. 

1978 war das Jahr, als Karol Wojtyła zum Papst gewählt wurde und dann das zweitlängste Pontifikat aller Zeiten inne hatte. Aber das waren nur 26 Jahre und keine 40! 40 Jahre zogen die Israeliten durch die Wüste, bis sie ihr gelobtes Land erreichten. Aber niemand von den Flüchtlingen erreichte das Ziel. Alle, die bei dem Auszug aus Ägypten dabei waren, starben in der Wüste. Erst die Kinder, Enkel und Urenkel erreichten das Ziel. 40 Jahre waren mehr als ein Menschenleben.

Jörg Duddek hat sein Amt als Chorleiter 40 Jahre ausgeübt. Er hat den Chor vielleicht nicht durch die Wüste geführt, aber gewiss viele Höhen und Tiefen überwinden müssen. Und auch nach der Fusion der Kirchengemeinde hat er den Chor weiterhin geleitet und sogar wieder personell verstärkt. In einer Zeit, in der viele Kirchengemeinden keinen eigenen Posaunenchor mehr haben, hat unsere Kirchengemeinde sogar zwei! Auch dafür danken wir ihm und freuen uns auch weiterhin auf viele weitere Einsätze mit ihm, denn er wird dem Posaunenchor auch weiterhin als aktives Mitglied angehören.

von Rainer Sievers

Der Posaunenchor Westtünnen

Bläserehrungen in Westtünnen

Landesposaunenwart Uli Dieckmann ehrte in der Stephanuskirche im Rahmen eines Bläsergottesdienstes langjährige Mitglieder der Posaunenchöre.

Die Lesung für den Sonntag Kantate handelte in diesem Jahr von den „Posaunen vor Jericho“. In der biblischen Geschichte (Jos 6, 4-20) wurden die Stadtmauern durch den Schall von Widderhörnern (Schofarhörnern) zum Einsturz gebracht und so wurde die Eroberung der Stadt ermöglicht.
Animiert von dieser Geschichte, errichteten Kindergartenkinder mit Holzklötzen Mauern und Türme. Anschließend versuchte der Posaunenchor, diese Mauern - wie vor 4.000 Jahren die Israeliten die Mauern von Jericho - zum Einsturz zu bringen. Das gelang erwartungsgemäß aber nicht. Stattdessen inspirierte die Musik aber die Kinder ganz spontan zum Tanzen vor dem Altar. Die Ehrung der langjährigen Musiker erfolgte somit im Rahmen eines überaus lebendigen und fröhlichen Gottesdienstes.
                                                                         
Die Ehrungen für eine jeweils langjährige, aktive Mitgliedschaft nahm dann der Landesposaunenwart Uli Dieckmann vor:

Colin Lorenz, 10 Jahre Mitgliedschaft
Sarah Müller, 15 Jahre Mitgliedschaft
Sebastian Klein, 15 Jahre Mitgliedschaft
Marc-André Duddek, 25 Jahre Mitgliedschaft
Christiane Duddek, 45 Jahre Mitgliedschaft
Jörg Duddek, 50 Jahre Mitgliedschaft

Vor 35 Jahren wurde der Posaunenchor Westtünnen von Jörg Duddek ins Leben gerufen. Auch heute noch leitet er den Chor. Bedingt durch Ausbildung und Studium haben immer wieder Bläser den Chor verlassen und Lücken hinterlassen. Dennoch ist es immer wieder gelungen, interessierte Jugendliche für den Posaunenchor zu gewinnen, die hör- und erlebbar Freude an der Bläsermusik haben.
Am Sonntag wurde der Posaunenchor Westtünnen von Bläsern aus Berge und Rhynern unterstützt. Die Choräle wurden begleitet und einige Intraden gespielt.                                                                  
                                                                               Rainer Sievers

Spendenkonten

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Advent

Advent (lateinisch adventus „Ankunft“), eigentlich adventus Domini (lat. für Ankunft des Herrn), bezeichnet die Jahreszeit, in der die Christenheit sich auf das Fest der Geburt Jesu Christi, Weihnachten, vorbereitet. Zugleich erinnert der Advent daran, dass Christen das zweite Kommen Jesu Christi erwarten sollen. Der Advent beginnt mit der Vesper am Vorabend des ersten Adventssonntags und mit ihm auch das neue Kirchenjahr.

OO

Tausende von Kerzen kann man am Licht einer Kerze anzünden ohne dass ihr Licht schwächer wird. Freude nimmt nicht ab, wenn sie geteilt wird.

(Buddha, 560-480 v.Chr.)

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Der neue Gemeidnebote (Oktober 2019) ist da. Sie können ihn hier herunterladen.

Witz der Woche

Beim feierlichen Sonntagsgottesdienst erklärt der Pfarrer den Anwesenden: »Leider kann heuter unser Kirchenchor nicht für uns singen. Daher werde ich selbst ein Lied anstimmen. Anschließend wird die gesamte Kirche einfallen.«