Es ist das Ende des Kirchenjahres und ich blicke zurück

Liebe Leserinnen und Leser,

es ist Anfang November, die Blätter fallen von den Bäumen und in der Gemeinde wichtige Entscheidungen. Wer wird am Samstag vor dem ersten Advent als Pfarrerin gewählt? Wird sie die Wahl annehmen und wann wird sie kommen?

Klar ist bisher nur: „Es wird eine Frau.“

Es ist Anfang November und gerade haben wir mit 27 Ehemaligen die Jubelkonfirmation gefeiert. Der Gottesdienst mit gemeinsamer Einsegnung und Abendmahl, das Mittagessen, die Besichtigung der KITA und der Abschlusskaffee, für mancher ein Blick auch auf Vergangenes und die eigene Geschichte. Einige waren beim Einzug in den Gottesdienst richtig nervös, andere waren sich unsicher, wann im Gottesdienst gestanden wird und wann nicht. Viele haben sich für den gemeinsamen Tag und für die Gelegenheit zu Gesprächen bedankt. 50 bis 70 Jahre war es her, dass sie konfirmiert wurden. Alle, ob von Pfr. Mustroph oder Pfr. Fleischer, oder eben ganz woanders eingesegnet, waren sich darin einig, dass Kirche freundlicher und offener geworden ist. Und so kamen viele Geschichten und Anekdoten auf den Tisch und immer wieder die Feststellung: es war eben eine andere Zeit.

Es ist November und bevor der Rummel um Weihnachten losgeht, kehren wir uns den Gräbern und der Stille zu. Es ist keine andere Zeit! Nein, sie ist immer gleich und rieselt unaufhörlich weiter. Wir verändern uns, lassen uns verändern durch Begegnungen und Erfahrungen.

Es ist November, das Ende des Kirchenjahres und ich blicke zurück.

Es gab viele Begegnungen, die mich verändert haben. Dabei waren die jugendlichen Asylsuchenden und ihre Art, die Zukunft in Deutschland vorzubereiten. Dabei waren die Kita-Kinder und ihre Art, das Leben unbeschwert zu leben. Morgens beim Frühstück teilten sie mit mir nicht nur die Weintrauben, sondern auch die Geschichten und was ihnen wichtig war. Dabei waren Trauernde, die nicht verstehen, wieso die Zeit auf einmal stillsteht. Und Eltern, die sich über die Geburt eines gesunden Kindes freuten und plötzlich für Freunde keine Zeit mehr hatten, waren auch dabei.

Ich habe erfahren, dass es an meinem Geburtstag Störche in den Lippeauen gibt, also mitten im Winter, und gehört, wie schön sie klappern und gedacht: Sie sind aber zeitlich früh dran.

Die Zeit, darin sind auch wir, mal gefangen, mal befreit, aber immer in Gottes Händen. So wird es in Psalm 31 gesungen: Ich aber, Herr, hoffe auf dich und spreche: „Du bist mein Gott! Meine Zeit steht in deinen Händen.“ (Psalm 31,15,f)

Eine gesegnete Zeit wünsche ich Ihnen

Ihr Pfarrer Pothmann

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Es schneit ...

Der erste Schnee, weich und dicht,
Die ersten wirbelnden Flocken.
Die Kinder drängen ihr Gesicht
Ans Fenster und frohlocken.

Da wird nun das letzte bisschen Grün
Leise, leise begraben.
Aber die jungen Wangen glühn,
Sie wollen den Winter haben.

Schlittenfahrt und Schellenklang
Und Schneebälle um die Ohren!
Kinderglück, wo bist du? Lang,
Lang verschneit und erfroren.

Witz der Woche

Ein Pfarrer soll 300 Bibeln in einem kleinen Dorf verkaufen. Gelingt ihm das nicht, wird er versetzt. Nach fast einer Woche konnte er erst zwei Bibeln unter die Leute bringen. Verzweifelt geht er in die Kirche und überlegt.

Er trifft einen Jungen, dem tut der Pfarrer leid und er will ihm beim Verkaufen helfen. Nach zwei Stunden hat der Junge alle 298 Bibeln verkauft und möchte Nachschub. Der Priester fragt verwundert nach dem Verkaufsgeheimnis. Der Junge: "Ganz einfach: Ich habe den Leuten gesagt, wenn sie die Bibel nicht erwerben, lese ich ihnen jede Seite einzeln vor."

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