Liebe Leserinnen und Leser, liebe Mitglieder unserer Gemeinde

Meine Name ist Elisabeth Pakull, ich bin 51 Jahre alt und seit 1.2.2017 Pfarrerin der 1. Pfarrstelle der Evangelischen Kirchengemeinde Mark-Westtünnen.

Das bedeutet für meinen Mann Udo und mich, dass wir mir unseren Kindern umziehen in das Pfarrhaus Lisenkamp. Schulwechsel und Kennenlernen der neuen Nachbarschaft sind aufregend für uns alle.

Einen ganz besonders intensiven Einstieg in die Arbeit habe ich bekommen durch das Konfi-Wochenende auf der Wewelsburg, an dem ich teilnehmen durfte. Im runden Festsaal klangen Lieder (Laudato si!), entstanden Abendmahlsbilder (da Vinci würde neidisch werden) und blickten grüne Burgfräulein auf Kleiderketten herab. Was für ein Start, nachdem ich mich wenige Tage vorher in der Pauluskirche Neheim nach zwanzig Jahren von meiner „alten“ Kirchengemeinde verabschiedet hatte!

Jetzt wird es Zeit, mich den Leserinnen und Lesern im Gemeindebrief und auf der Internetseite vorzustellen: Ich komme (auch durch das Abitur in Menden) aus dem katholischen Sauerland, mit vielfältigen Erfahrungen in der Ökumene mit den Katholiken vor Ort, gespannt darauf, was davon in Mark-Westtünnen Thema ist.

Ganz anders sah und sieht es in Hennen (heute Iserlohn-Hennen) aus, wo ich meine ersten fünf Lebensjahre verbracht habe. Das Dorf ist evangelisch geprägt, an die Kirche mit den Deckenmalereien erinnert mich die Pankratiuskirche. Den Jesus in der Mitte habe ich schon im Vorschulalter während der Kindergottesdienste in Hennen intensiv betrachtet.

Genauso lange singe ich gern (siehe oben) und fühle mich in der Kirche (auch in dem Gebäude) zu Hause. Dazu hat wohl auch beigetragen, dass mein Vater Pfarrer ist und mein Urgroßvater Pfarrer in Hennen war. Zu einer Vorstellung meiner Person gehören prägend die sieben Jahre in der Oldenburgischen Landeskirche, in Bad Zwischenahn und in Friesoythe im Kreis Cloppenburg. Seitdem zieht es mich im Urlaub immer wieder an die norddeutsche Küste.

Meine Entscheidung für das Theologiestudium fiel 1985 kurz vor dem Abitur mit dem Ziel, Gemeindepfarrerin zu werden. Ich wollte (und will) zu denen gehören, die Verantwortung übernehmen und Ideen einbringen. Was für eine Gnade, jetzt in Mark-Westtünnen Pfarrerin zu sein!

Ihre Pfarrerin Elisabeth Pakull

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