Liebe Leserinnen und Leser,

am 21. April ist die Queen 90 Jahre alt geworden und sie sah gut aus dabei: würdig und frisch, erhaben und zugleich zerbrechlich, regierend und zugleich abhängig von der Gunst vieler Menschen. Ich wollte eigentlich auch zu ihrem Geburtstag, aber irgendwie habe ich die Einladungskarte verschusselt. Außerdem war das gerade die heiße Phase vor den Konfirmationen und so muss die Queen halt noch auf meinen Besuch warten. Aber Michelle und Barack Obama waren ja da und einige andere auch. Ich wäre mir sicher fehl am Platz vorgekommen.

Außerdem war ich am 24. April bei unserer Königin, um mit ihr zu feiern. Mit ihr, 25 Konfirmandinnen und Konfirmanden und mit fast 400 geladenen Gästen und einem Kirchenchor, der spannungsvoll  jubilierte. So haben wir mit unserer Königin zusammen gesungen und gefeiert. Und sie war wunderbar, voll Wärme, voll Esprit, voll Klang und Harmonie. Ja, sie zimbelte bei einem Lied sogar ein bisschen.

Zugegeben, unsere Königin ist zwar noch nicht soooo alt, aber ich höre ihr gern zu. Sie bringt mich nicht zum Schweigen, sondern fordert manchmal sogar zum Tanz. Sie sitzt, - eigentlich steht sie – im Nordflügel der Pankratiuskirche und sie hat den schönen Namen „Otto“ (Ott-Orgel).

Sie ist noch keine 90, feiert am 25. September aber mit uns ihren 40. Geburtstag. Und das Beste: Alle sind eingeladen… und manche haben schon zugesagt: Kirchenchor und WBKO, Posaunenchor und Jugendchor und der Kindergarten und das Ehrenamts-Team und die ganze Gemeinde.

Unsere „Königin der Instrumente“ lädt ein, Gottes Geist zu teilen, Gottes Wind zu atmen und zu spüren, welche Macht Musik hat. Frau Freitag und Herr Held werden sie für uns drücken, streichelnd liebkosend werden sie ihr Töne entlocken. Sie wird klingen wie am ersten Tag und zusammen werden wir Geburtstagsmusik machen. Sicherlich wird Kantor Wilkening - er ist sozusagen der Patenonkel unserer „Queen“ und fast so alt wie Lissy in England – er wird aus der Kindheit erzählen und aus den Jugendzeiten, von den Hochzeiten und Trauerfeiern, von Gottesdiensten und Andachten…. eben aus dem Leben unserer Queen „Otto“.

Die Orgel ist eine wahrhafte Königin und manchmal bekommen die ganz Kleinen, die Babys und Säuglinge große Augen und werden in den Klang hineingenommen. Es ist dann, als wäre es die erste wirkliche Musik, die sie berührt wie ein zarter Hauch Gottes, wie ein himmlisches Vergnügen.

Und in den Gottesdiensten gibt sie nicht sich, sondern Gott die Ehre und lädt uns ein, es gleich zu tun.

Tja, so ist das mit den Königinnen. An die eine kommen wir nicht ran, aber bei der anderen, da sind wir jeden Sonntag zum Ohrenschmaus eingeladen.

Sie auch!! Kommen `se ruhig vorbei, Eintritt ist frei!!

Schöne Sommerzeit wünscht Ihnen

Klaus-Martin Pothmann

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Denk oft zurück ...

Denk oft zurück ins eigne Leben;
  Verlang von Andern nicht zu viel!
Du weißt, es führte dich dein Streben
  Auch nur so nach und nach ans Ziel.

Du hast den Schwachen gern zu schonen;
  Du wurdest doch wohl auch geschont.
Die Liebe wird bei ihm sich lohnen,
  Wie sie sich einst bei dir gelohnt.

Und bist du auch nicht ganz zufrieden
  Mit dem, was er für dich gemacht,
Wir Menschen sind ja so verschieden:
  Er hat es anders sich gedacht.

Du solltest dich darüber freuen,
  Daß er dir guten Willen zeigt.
Auch du hast Manches zu bereuen,
  Auch dir fiel wohl nicht Alles leicht.

Drum laß den Zorn nicht überfließen;
  Ueb immer Nachsicht, hab Geduld;
Denn, wenn dich Etwas will verdrießen,
  Bist du vielleicht auch selbst mit schuld

Karl May

Witz der Woche

Ein junger Pfarrer soll seine erste Predigt halten. Er hat aber ein solches Lampenfieber und fragt den alten Pfarrer was dagegen denn zu machen sei. Dieser meint zu ihm: „Mein Sohn, begib dich in die Sakristei und trinke ein Glas von dem köstlichen Messwein, dann gelingt dir diese erste Predigt ganz bestimmt.“

Der Neuling befolgt den Rat des alten Pfarrers, trinkt aber in Anbetracht der Situation gleich eine ganze Flasche aus. Anschließend hält er eine feurige Rede.

Nachdem die Gläubigen das Gotteshaus verlassen haben fragt der junge Pfarrer seinen erfahrenen Kollegen ob er denn alles richtig gemacht habe.

Darauf erwiedert dieser: „Mein Sohn, du hast sehr gut gesprochen, nur muss ich dich auf ein paar kleine Fehler hinweisen: 1. Jesus wurde gekreuzigt und nicht erschossen. 2. Auf Golgatha und nicht auf dem Hundsrück. Und 3. endet man mit ‚Amen‘ und nicht mit ‚Prosit‘. Außerdem hätte es deutlich besser ausgesehen, wenn du würdevoll die Stufen von der Kanzel herabgeschritten und nicht mit dem Hosenboden über’s Treppengeländer runtergerutscht wärst.“

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