Liebe Gemeinde im Herbst des Jahres 2019,

wir gehen mit großen Schritten auf den Advent zu. „Weihnachten kommt immer so plötzlich.“ Und wie in jedem Jahr werden wir wieder am Heiligen Abend für die Ärmsten und gegen die Armut etwas tun. Dann gibt es die Kollekten für Brot für die Welt. Und das ist gut so! Seit 60 Jahren stehen die Dosen in Orange bereit für die Groschen und andere Münzen, lassen sich Spenden von der Steuer absetzen. Die Plakate mit originellen Sprüchen und aufrüttelnden Motiven prangen an den Wänden. Und es kommen neue dazu wie „Alle Welt redet nur vom Klimawandel. Genau da liegt das Problem.“ Dass Reden allein nicht hilft. Wer sich genauer informieren möchte, kann dies bei Brot für die Welt tun. Da gibt es jede Menge Material.

Seit Jahrzehnten sammeln Kirchengemeinden an gegen den Hunger in der Welt. Und schon lange ist es den Aktiven bei „Brot für die Welt“ bewusst, was im Jahr 2019 endlich ein Thema für viele wurde: Klimagerechtigkeit. Wie kann es sein, dass trotzdem so viel Armut und Hunger, eine so ungerechte Verteilung von Lebenschancen blieb?

Einige der möglichen Erklärungen finden sich in den weltweiten Handelswegen, Globalisierung als Stichwort, wie in politischem Streit bis hin zum Krieg.

Auf der anderen Seite stehen die Menschen guten Willens. Gar nicht so wenige sagen: Wir finden uns nicht damit ab, dass es immer noch Kinderarbeit und Hunger gibt, dass der Klimawandel den Bauern die Felder raubt, dass Arbeitsbedingungen nicht nur in den Bergwerken in Südafrika unterirdisch sind. Wir nehmen das nicht hin.

Und das ist gut so. Das schreibt schon Jesaja 58,7-9: „Brich dem Hungrigen dein Brot, und die im Elend ohne Obdach sind, führe ins Haus! Wenn du einen nackt siehst, so kleide ihn, und entzieh dich nicht deinem Fleisch und Blut! Dann wird dein Licht hervorbrechen wie die Morgenröte, und deine Heilung wird schnell voranschreiten, und deine Gerechtigkeit wird vor dir hergehen, und die Herrlichkeit des Herrn wird deinen Zug beschließen. Dann wirst du rufen und der Herr wird dir antworten. Wenn du schreist, wird er sagen: Siehe, hier bin ich.“

Liebe Gemeinde, Jesaja macht Mut. Was für eine Zusage. Gott selbst sagt: Ich bin da. In der Heiligen Nacht singen es die Engel den Hirten direkt ins Herz hinein. Gott ist da. Und die Hirten finden ein winziges Baby. Später wird es sagen: Was ihr einem von den Geringsten getan habt, das habt ihr mir getan. Was für eine Zusage. Und was für eine Aufgabe. Beides bleibt für uns bestehen. Und das ist gut so.

Ihre Pfarrerin Elisabeth Pakull

Meldungen aus unserer Kirchengemeinde

Wir laden zum Basar ein

Gemeindebote (Oktober 2019 bis April 2020)

Wir suchen ... … nach Menschen, die mitarbeiten, die mit anfassen und die helfen können und wollen!

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Advent

Advent (lateinisch adventus „Ankunft“), eigentlich adventus Domini (lat. für Ankunft des Herrn), bezeichnet die Jahreszeit, in der die Christenheit sich auf das Fest der Geburt Jesu Christi, Weihnachten, vorbereitet. Zugleich erinnert der Advent daran, dass Christen das zweite Kommen Jesu Christi erwarten sollen. Der Advent beginnt mit der Vesper am Vorabend des ersten Adventssonntags und mit ihm auch das neue Kirchenjahr.

OO

Tausende von Kerzen kann man am Licht einer Kerze anzünden ohne dass ihr Licht schwächer wird. Freude nimmt nicht ab, wenn sie geteilt wird.

(Buddha, 560-480 v.Chr.)

Neu auf www.kg-mw.de

Der neue Gemeidnebote (Oktober 2019) ist da. Sie können ihn hier herunterladen.

Witz der Woche

Beim feierlichen Sonntagsgottesdienst erklärt der Pfarrer den Anwesenden: »Leider kann heuter unser Kirchenchor nicht für uns singen. Daher werde ich selbst ein Lied anstimmen. Anschließend wird die gesamte Kirche einfallen.«