Liebe Leserinnen und Leser

Liebe Leserinnen und Leser,


war das ein Sommer! Erinnern Sie sich noch an die Osterferien in Eiseskälte? Auf einen März, der sogar kälter als der Januar war, folgten ein extrem warmer April und Mai. - Dieser gipfelte Ende Mai bei bis zu 34 Grad in der ersten Hitzewelle des Jahres (Quelle: wetteronline.de). Die errechnete Durchschnittstemperatur von 19,3 Grad in diesem Sommer fühlte sich für mich an wie ein Daueraufenthalt in einem Mittelmeerland. Gab es das eigentlich schon mal? Manche erinnern sich an den heißen Sommer 2003 oder auch an die späten 50er.  Also, auch ich bin sehr erleichtert, dass
es nicht ewig Sommer bleibt in unseren Breiten. Jetzt im Herbst entspannt sich die Situation, bitte alle einmal durchatmen! Selten passt das Gedicht von Rainer Maria Rilke so wie in diesem Jahr.

Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren laß die Winde los.

Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;
gieb ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.

Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.


Auch auf der Sonnenuhr der Pankratiuskirche liegt nun viel eher ein Schatten, es geht auf die langen Nächte und die kurzen Tage zu, Höhepunkt kurz vor Weihnachten. So weit, so allgemein bekannt. Ein solcher Sommer wie dieser bringt mir die Freude darüber näher, die seit Noahs Zeiten die Menschheit ergreift. Gott verspricht am Ende der Sintflut das Leben für Mensch und Tier und Pflanze im Wechsel. 

(1.Mose 8,22) » Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.«

 
Das wiederholen wir jedes Jahr zum Erntedankfest. Weil es keineswegs selbstverständlich ist, die große Trockenheit heil zu überstehen. Weil wir auch in den kommenden und sicher kälteren Monaten genug zu essen haben werden – Gott sei Dank! So ist das genau richtig: Gott danken für das, was wir zum Leben brauchen. Für das Dach über dem Kopf und die schützende Kleidung.
Für das saubere Trinkwasser und die ausgewogene Ernährung. Und für die Menschen um uns herum.
Daran möchte ich gerne erinnert werden jedes Jahr neu zum Erntedankfest. Auf dieser Grundlage begegnet uns bestimmt jeden Tag jemand, dem ein »Danke« gebührt. 
Einfach mal wieder laut sagen:
DANKESCHÖN!  

Elisabth Pakull, Pfarrerin

 

 

Meldungen aus unserer Kirchengemeinde

Wechsel im Presbyterium

Schimmelbefall im Gemeindehaus in Westtünnen

Was hat Popcorn mit Pfingsten zu tun?

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Werkstattgottesdienst am Gründonnerstag

7 Wochen ohne Kneifen

Programm der Frauenhilfe Mark 2018

Presbyterin Julia Becker aus dem Amt ausgeschieden

Bärbel Auge: Die St. Pankratiuskirche in der Mark

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Der neue Gemeidnebote (Oktober 2018) ist da. Sie können ihn hier herunterladen.

Große Tropfen

Große Tropfen, Donnergrollen
Gewitter ist so angesagt
Blitze zucken quer am Himmel
hell wird es vor jedem Schlag

Wasser fließt auf trockenen Straßen
Blätter schwimmen in dem Fluss
und das Schauspiel quer am Himmel
ist für Mensch Angst und Genuss

 

 

Witz der Woche

Mira, seit dem Sommer in der ersten Klasse, langweilt sich furchtbar im Gottesdienst. Ungeduldig rutscht sie während der langen Predigt in der Bank hin und her.

Plötzlich platzt es aus dem Mädchen heraus und sie fragte laut vernehmlich ihren Vater: »Papa, wenn wir dem Pfarrer jetzt schon unser Geld geben, dürfen wir dann früher nach Hause gehen«